{"id":528,"date":"2020-03-23T19:23:25","date_gmt":"2020-03-23T19:23:25","guid":{"rendered":"https:\/\/zahnarzt-mihajlovic.de\/?page_id=528"},"modified":"2020-03-23T19:36:19","modified_gmt":"2020-03-23T19:36:19","slug":"prophylaxe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zahnarzt-mihajlovic.de\/?page_id=528","title":{"rendered":"Prophylaxe"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"528\" class=\"elementor elementor-528\" data-elementor-settings=\"[]\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-element elementor-element-68b85c7 elementor-section-stretched elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default elementor-section elementor-top-section\" data-id=\"68b85c7\" data-element_type=\"section\" data-settings=\"{&quot;stretch_section&quot;:&quot;section-stretched&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-da93e13 elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column\" data-id=\"da93e13\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap  elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d08f8d6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d08f8d6\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\"><h3><strong>Die Voraussetzung f\u00fcr den Langzeiterfolg<\/strong><\/h3><p>Die \u00c4sthetische Zahnmedizin macht heute vieles m\u00f6glich. Mit schonenden Methoden stellen die Spezialisten des Faches die Z\u00e4hne so wieder her, wie es auch die Natur nicht besser gekonnt h\u00e4tte. Am Anfang jedes Behandlungskonzeptes steht jedoch die professionelle Prophylaxe. Ohne sie ist jede weitere Ma\u00dfnahme wenig sinnvoll. Denn nur perfekt gepflegte Zahnsubstanz bleibt dauerhaft gesund und bietet Inlays, Veneers, Kronen oder Br\u00fccken eine langfristig tragf\u00e4hige Basis.<\/p><p>Dar\u00fcber hinaus schafft Prophylaxe vor allem eins: Sie macht \u00c4sthetik sp\u00fcrbar. Zahnoberfl\u00e4chen, die so glatt sind, dass man immer wieder mit der Zunge dar\u00fcber f\u00e4hrt; die neue Sicherheit beim Reden, Lachen und Essen. Nichts kann mehr und besser motivieren, selbst gegen Karies und Parodontitis aktiv zu werden.<\/p><h3><strong>Wie entstehen eigentlich Karies und Parodontitis?<\/strong><\/h3><p>Karies und Parodontitis entstehen durch Bakterien, die in den Zahnbel\u00e4gen stecken. Diese Bakterien haben, wie jeder andere Organismus, die F\u00e4higkeit zum Stoffwechsel. Sie nehmen Kohlenhydrate, die sie durch die Nahrung zugef\u00fchrt bekommen, auf und scheiden als Stoffwechselprodukt eine aggressive S\u00e4ure aus, die den Zahnschmelz angreift. Im Laufe der Zeit entsteht Karies: das Loch im Zahn.<\/p><p>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die bakteriellen Produkte auch Zahnfleischentz\u00fcndungen verursachen. Zahnfleischbluten ist ein deutlicher Hinweis auf eine beginnende Entz\u00fcndung. Unbehandelt, kann sie sich so weit ausdehnen, dass allm\u00e4hlich der Zahnhalteapparat abgebaut wird. Aus der Zahnfleischentz\u00fcndung wird eine Parodontitis, die bis zur Zahnlockerung f\u00fchren kann.<\/p><h3><strong>K\u00f6nnen auch &#8220;saure&#8221; Lebensmittel die Z\u00e4hne sch\u00e4digen?<\/strong><\/h3><p>Karies und Parodontitis sind in der Tat nur ein Risikofaktor f\u00fcr Sch\u00e4den an Z\u00e4hnen und Zahnfleisch. Hinzu kommen viele weitere, wie z.B. n\u00e4chtliches Z\u00e4hneknirschen, Putzsch\u00e4den (so genannte Abrasionen) chronische Erkrankungen, regelm\u00e4\u00dfige Medikamenteneinnahme und eben auch s\u00e4urehaltige Lebensmittel. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Obst, S\u00e4fte, Vitamin C, Apfelessig oder Joghurt \u00ad also die typischen Trendnahrungsmittel. Sie haben die F\u00e4higkeit, bestimmte Mineralstoffe \u2013 z.B. Kalzium und Phosphate \u2013 aus dem Zahnschmelz herauszul\u00f6sen. Die Zahnoberfl\u00e4che wird por\u00f6s und somit hoch anf\u00e4llig f\u00fcr weitere Sch\u00e4den.<\/p><h3><strong>Putzsch\u00e4den \u2013 Was ist denn das?<\/strong><\/h3><p>Ein Gro\u00dfteil der Sch\u00e4den, die Zahn\u00e4rzte tagt\u00e4glich beheben, wird durch aggressive Pflege und Pflegemittel verursacht. Zahnb\u00fcrsten mit zu harten Borsten schieben das Zahnfleisch zur\u00fcck und legen im Laufe der Zeit die Zahnh\u00e4lse frei. Zahnpasten mit zu groben Putzk\u00f6rpern schmirgeln regelrecht den Zahnschmelz weg. Professionelle Prophylaxe beginnt deshalb immer mit der Ermittlung der individuellen Risikofaktoren:<\/p><ul><li>Welche Sch\u00e4den sind vorhanden?<\/li><li>Wo genau liegen die Ursachen?<\/li><li>Sind die bisherigen Pflegema\u00dfnahmen unzureichend?<\/li><li>Wird die Zahnb\u00fcrste falsch angewendet, oder liegt es an der Qualit\u00e4t der Utensilien?<\/li><li>Spielen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten eine Rolle?<\/li><li>Sind alle Zwischenr\u00e4ume der Z\u00e4hne f\u00fcr die B\u00fcrste optimal erreichbar<\/li><\/ul><p>Erst wenn diese Fragen gekl\u00e4rt sind, kann die Prophylaxeassistentin mit dem Patienten ein effizientes Pflegekonzept entwickeln, das Sch\u00e4den zuverl\u00e4ssig entgegenwirkt.<\/p><h3><strong>Zahnb\u00fcrste und Zahnpasta: Wie finde ich die richtige?<\/strong><\/h3><p>Testen Sie die Borsten auf der Haut, zerreiben Sie Zahnpasta zwischen den Fingern. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Pflegeutensilien Kratzer im Autolack verursachen k\u00f6nnten, gibt es h\u00f6chstwahrscheinlich auch Kratzer im Zahnschmelz.<\/p><p>Die Zahnb\u00fcrste \u2013 ganz gleich ob handbetrieben oder elektrisch \u2013 sollte ein Modell mit weichen, abgerundeten Kunststoffborsten sein, die in kleinen B\u00fcscheln (multitufted) angeordnet sind.<br \/>Die Prophylaxehelferin wei\u00df, welche B\u00fcrstenkopfform sich individuell am besten eignet. Zahnpasten, zur t\u00e4glichen Anwendung, sollten Sie so \u201esensitiv\u201c wie m\u00f6glich w\u00e4hlen. Meiden Sie also zum regelm\u00e4\u00dfigen Gebrauch die typischen Wei\u00dfmacher-Pasten.<\/p><h3><strong>Warum sind Fluoride in den Pflegemitteln wichtig?<\/strong><\/h3><p>Fluorid beschleunigt nachweislich die Remineralisierung (k\u00f6rpereigene Reparatur) des Schmelzes. Das hei\u00dft: Die fehlenden Mineralien werden schneller wieder eingelagert. Die Zahnoberfl\u00e4che wird schneller wieder hart und unempfindlich. Gleichzeitig hemmt Fluorid die Aktivit\u00e4t der Karies und Parodontitis verursachenden Bakterien. F\u00fcr die t\u00e4gliche Zahnpflege sind fluoridhaltige Zahnpasten deshalb sowieso Pflicht. Je nach individuellem Kariesrisiko behandelt die Prophylaxehelferin die Z\u00e4hne zus\u00e4tzlich mit hoch dosierten Fluorid-Lacken oder empfiehlt spezielle Gele zur Heimanwendung.<\/p><h3><strong>Was bringen Zahnseide und Interdentalb\u00fcrsten?<\/strong><\/h3><p>Mit der Zahnb\u00fcrste erreicht man rund 60 % der Zahnoberfl\u00e4chen. Die restlichen 40 % entfallen auf die Zahnzwischenr\u00e4ume und Kontaktpunkte zwischen den Z\u00e4hnen. Dort versagt die Zahnb\u00fcrste, weil ihre Borsten zu dick und zu dicht sind. \u201eZahnseideln\u201c ist deshalb fester Bestandteil des Pflegeprogramms. Man verwendet sie einmal t\u00e4glich, am besten abends vor dem Z\u00e4hneputzen. Ob Sie die fluoridierte, gewachste oder ungewachste Variante w\u00e4hlen ist eine Frage des pers\u00f6nlichen Geschmacks. F\u00fcr gro\u00dfe Zahnzwischenr\u00e4ume und die \u00dcberg\u00e4nge zum Zahnfleisch an Br\u00fcckengliedern oder Implantaten ist sie mit einem dickeren, aufgebauschten Mittelst\u00fcck und versteiftem Ende als Einf\u00e4delhilfe erh\u00e4ltlich. Gegebenenfalls empfiehlt die Prophylaxeassistentin als Erg\u00e4nzung oder Alternative zum \u201eF\u00e4deln\u201c auch so genannte Interdentalb\u00fcrstchen.<\/p><h3><strong>Sollte man ein Mundwasser verwenden?<\/strong><\/h3><p>Durch ihren nachhaltigen Geschmack vermittelt Mundwasser das Gef\u00fchl von besonderer Sauberkeit und eignet sich deshalb gut f\u00fcr die kleine Erfrischung zwischendurch. Allerdings: Mundwasser entfernt keine Bel\u00e4ge. Sie k\u00f6nnen das Z\u00e4hneputzen deshalb nicht ersetzen. Bestimmte Pr\u00e4parate mit medizinisch wirksamen Bestandteilen (Chlorhexidin) k\u00f6nnen jedoch die Behandlung bei entz\u00fcndlichen Zahnfleischproblemen unterst\u00fctzen. Vorsicht jedoch vor Selbstmedikation. Regelm\u00e4\u00dfig angewandt, kann der Wirkstoff zu Verf\u00e4rbungen an den Z\u00e4hnen und an der Zunge f\u00fchren.<\/p><h3><strong>Wie funktioniert eine professionelle Zahnreinigung?<\/strong><\/h3><p>Eine professionelle Zahnreinigung durch die Prophylaxehelferin oder die Dentalhygienikerin in der Zahnarztpraxis beginnt mit der Entfernung hartn\u00e4ckiger Bel\u00e4ge und Zahnstein.<\/p><p>Dabei kommt es besonders auf Zahnzwischenr\u00e4ume und die Zahnfleischtaschen an. Das sind die Spalten zwischen Zahn und Zahnfleisch, in denen sich \u2013 unerreichbar f\u00fcr die Zahnb\u00fcrste \u2013 Speisereste und Bakterien sammeln. Anschlie\u00dfend werden die Verf\u00e4rbungen der Z\u00e4hne, z.B. durch Kaffee, Rotwein usw., entfernt und die Z\u00e4hne gr\u00fcndlich poliert. Denn auf v\u00f6llig glatten Zahnoberfl\u00e4chen k\u00f6nnen sich Bel\u00e4ge und Verf\u00e4rbungen nicht so leicht erneut festsetzen.<\/p><p>Die Z\u00e4hne sind optimal gesch\u00fctzt und strahlen wieder in ihrem nat\u00fcrlichen Wei\u00df. Durch die konsequente Bakterienreduktion festigt sich au\u00dferdem das Zahnfleisch wieder und gewinnt seine gesunde zartrosa Farbe zur\u00fcck.<\/p><h3><strong>Kann man die Z\u00e4hne versiegeln lassen?<\/strong><\/h3><p>Bei erh\u00f6htem Kariesrisiko kann die Prophylaxeassistentin die Gr\u00fcbchen der Kaufl\u00e4chen der Backenz\u00e4hne versiegeln. Diese so genannten Fissuren werden dazu mit einem speziellen Kunststoff aufgef\u00fcllt, damit eine glatte, leicht zu reinigende Oberfl\u00e4che entsteht. Wird die Versiegelung regelm\u00e4\u00dfig gewartet, also auf ihre Unversehrtheit gepr\u00fcft und gegebenenfalls ausgebessert, k\u00f6nnen die Kaufl\u00e4chen der Z\u00e4hne ein Leben lang kariesfrei bleiben.<\/p><h3><strong>Was bedeuten Recall-Termine?<\/strong><\/h3><p>Recall ist der regelm\u00e4\u00dfige Check-up f\u00fcr Z\u00e4hne und Zahnfleisch. Prophylaxe ist die Voraussetzung f\u00fcr jedes langfristig erfolgreiche Behandlungskonzept. Bei diesen Sitzungen geht es nicht nur darum, die Z\u00e4hne regelm\u00e4\u00dfig professionell zu reinigen, sondern vor allem auch um die st\u00e4ndige Optimierung und Anpassung des heimischen Pflegekonzeptes zum Beispiel an ver\u00e4nderte Essgewohnheiten.<\/p><h3><strong>Wie oft sind Recalls erforderlich?<\/strong><\/h3><p>Das h\u00e4ngt immer von den individuellen Risikofaktoren ab. Unter \u201enormalen\u201c Voraussetzungen sind halbj\u00e4hrliche Recall-Termine ausreichend und \u00fcblich. Schnelle Zahnsteinbildung etwa oder die Neigung zu Zahnfleischentz\u00fcndungen k\u00f6nnen aber auch k\u00fcrzere Abst\u00e4nde zwischen den Terminen n\u00f6tig machen. Der Zahnarzt oder die Prophylaxehelferin wird die Termine in jedem Fall so planen, dass beginnende Ver\u00e4nderung an Z\u00e4hnen und Zahnfleisch fr\u00fch genug erkannt werden, um sie mit professionellen Prophylaxema\u00dfnahmen korrigieren zu k\u00f6nnen.<\/p><h3><strong>Tipps f\u00fcr dauerhaft gesunde und sch\u00f6ne Z\u00e4hne<\/strong><\/h3><ul><li>Putzen Sie Ihre Z\u00e4hne mindestens zweimal t\u00e4glich \u2013 m\u00f6glichst nach den Mahlzeiten \u2013 und reinigen Sie die Zahnzwischenr\u00e4ume mit Zahnseide!<\/li><li>Achten Sie auf die Qualit\u00e4t der Pflegeutensilien. Die Zahnb\u00fcrste sollte nicht zu harte, abgerundete Kunststoffborsten aufweisen, die in vielen kleinen B\u00fcscheln (multitufted) angeordnet sind. Die Zahnpasta sollte zum regelm\u00e4\u00dfigen Gebrauch keine groben Putzk\u00f6rper enthalten.<\/li><li>Vermeiden Sie h\u00e4ufigen Zuckerkonsum. Essen Sie lieber eine Tafel Schokolade auf einmal oder trinken Sie ein ganzes Glas Limonade, als \u00fcber den Tag verteilt immer mal wieder ein Schl\u00fcckchen Limo zu trinken und ein Eckchen Schokolade zu naschen. Vermeiden Sie auch S\u00fc\u00dfigkeiten, die lange in den Z\u00e4hnen kleben. Oder: Greifen Sie alternativ zu zahnfreundlichen S\u00fc\u00dfigkeiten, die durch das \u201eZahnm\u00e4nnchen\u201c gekennzeichnet sind.<\/li><li>Vorsicht auch bei s\u00e4urehaltigen Nahrungsmitteln: Wer statt Wasser den ganzen Tag \u00fcber nur noch Orangensaft trinkt oder zum Beispiel regelm\u00e4\u00dfig saure \u00c4pfel isst, sollte dar\u00fcber mit seinem Zahnarzt reden, um so genannten Erosionssch\u00e4den mit entsprechenden Ma\u00dfnahmen entgegenwirken zu k\u00f6nnen.<\/li><li>Nehmen Sie regelm\u00e4\u00dfig die Recall-Termine bei Ihrem Zahnarzt wahr.<\/li><\/ul><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Voraussetzung f\u00fcr den Langzeiterfolg Die \u00c4sthetische Zahnmedizin macht heute vieles m\u00f6glich. 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